Aktuelles

Onlinepetition Kohlekraftwerke – bis 28. April 2017

Die Bundesregierung will schärfere Umweltstandards für Kohlekraftwerke in Europa verhindern. Die Abstimmung ist am 28.04.

Appell: halten wir Europas Luft sauber

Kohlekraftwerke verschmutzen unsere Luft und unser Wasser und tragen erheblich zum Klimawandel bei. Die Europäische Kommission hat nach jahrelangen Verhandlungen endlich strikte Grenzwerte vorgeschlagen. Sie stellen die Kohleindustrie vor die Wahl: Entweder sie filtern die Abgase oder sie schließen ihre Kraftwerke. Die Regierungen der EU-Mitgliedsländer stimmen am 28. April im Ständigen Ausschuss für Industrieemissionen ab und die bisher sicher geglaubte Mehrheit droht aufgrund von Lobbyeinflüssen zu kippen. Die Stimme Deutschlands für höhere Grenzwerte bei der Abstimmung ist wichtig.

We Move.EU http://Move.EU ist eine europaweite Internet Petitionsplattform, die von Campact u.a. ähnlichen Plattformen ins Leben gerufen wurde, um auf europäischer Ebene durch Bürgermobilisierung auf die Politik Einfluss zu nehmen. Die Kampagne wird von BUND, HEAL, WWF. European Environmental Bureau, Climate Action Network und Sum of Us unterstützt.

https://act.wemove.eu/campaigns/haltet-europas-luft-sauber

Ein bemerkenswertes Zitat: "Eine politische Gerechtigkeitserzählung muss von einem steigenden Meeresspiegel her gedacht werden und nicht von einem steigenden Mindestlohn".(Peter Unfried, Taz Chefreporter). Das sind zwar keine Gegensätze, fokussiert aber auf einen anderen Bedeutungsrahmen.

Türkei: Kohlekraftwerk verhindert

Historic Victory for Local Communities In Turkey: Court cancels EIA approval of operational Coal Power Plant

Court rejects Environmental Impact Assessment (EIA) Report of Izdemir Coal Power Plant (CPP), in operation since 2014 in Aliaga, Izmir. Local communities have been fighting coal power plant projects for three decades.

more info:

Hambachbahn sabotiert!

Gefunden auf: https://linksunten.indymedia.org/de/node/204825:

„Am 21.02.17 haben wir die Hambachbahn sabotiert. Wir haben einen Kurzschluss an den Oberleitungen verursacht, indem wir Drahtseil, an dem an beiden Enden ein Stein festgemacht war (mit Gaffa-tape), darauf geworfen haben. Das sollte fürs erste alle Kohlezüge im Umfeld zum anhalten bringen.

Diese Aktion soll eine Antwort auf die vor ein paar Tagen wieder begonnen Rodungsarbeiten im Hambacher Forst sein.

Probiert es auch aus, es macht Spaß. Ihr müsst einfach eine Brücke über den Gleisen finden. Wenn das Drahtseil die Oberleitungen trifft entsteht ein großer Lichtblitz (mensch sieht fürs erste nix mehr) und es macht einen lauten Knall. Also schaut euch erst die Umgebung an, ob da irgentwo Securitys stehen.

Free Turt*le, Free Thunfisch, Freedom for all Prisoners!“

Klimacamp in Tschechien 21.-25. Juni 2017

Das erste Klimacamp in Tschechien wird vom 21.-25. Juni in der Nähe von
Horní Jiřetín stattfinden, in den Ausläufern des Erzgebirges sehr nahe
der deutschen Grenze.

In diesem Braunkohlerevier wurden in den letzten Jahrzehnten nicht nur
Dörfer, sondern ganze historische Städte abgebaggert und als
Plattenbaukomplexe neu errichtet.

Das Camp soll ein Workshopprogramm (mit Übersetzung ins Englische)
beinhalten, Kunst & Kultur und eine Massenaktion gegen
Kohleinfrastruktur im Stil von Ende Gelände. Das Campgelände wird
voraussichtlich in unmittelbarer Nähe zu einer Grube liegen.

Organisatorin ist die Gruppe Limity jsme my (Die Grenzen [der
Kohleförderung] sind wir
“ – klingt vertraut?).

  • http://www.limityjsmemy.cz/
  • EnBW Kohle: Weiterer Mord in Kolumbien

    Mit Aldemar Parra García wurde erneut ein Vertreter der Zivilgesellschaft in der Kohleregion Cesar ermordet. Und erneut geht es um eine Führungsperson einer Gemeinde. Er setzte sich für faire Bedingungen bei der Umsiedlung seiner Gemeinde El Hatillo ein – sie muss den nahen Kohleminen weichen. Die Täter setzten mit der Erschießung von Aldemar Morddrohungen in die Tat um. Wir sind traurig und erschüttert und gleichzeitig fest entschlossen den Druck auf deutsche Energieversorger zu erhöhen. EnBW, RWE, Uniper und Vattenfall dürfen dem Morden nicht weiter zusehen!

    Der Tathergang

    Am 7. Januar wurde Aldemar Parra von zwei bewaffneten Unbekannten, die auf einem Motorrad unterwegs waren, auf der Straße von El Hatillo nach La Loma am hellichten Tag ermordet. Er war ein führender Vertreter der Gemeinde, aktiver Gewerkschafter und bis vor kurzem angestellt in der Mine von Colombian Natural Resources (CNR). Parra hinterlässt seine Frau und drei Kinder.

    Der regionale Kontext

    Der Mord an Aldemar Parra ist kein Einzelfall. Bedauerlicherweise ist dieser Mord Teil einer ganzen Welle von Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in Kolumbien und in der Bergbauregion Cesar. Dem Bericht „Civil society under threat“ zufolge wurden zwischen 2012 und 2016 mindestens 200 zivilgesellschaftliche Akteure in Cesar Opfer von Drohungen, Angriffen und Morden. Dabei ist hervorzuheben, dass es sich bei diesen Opfern um soziale Führungspersönlichkeiten handelt, deren Aktivitäten von bestimmten Teilen der Bevölkerung in der Region Cesar als bergbaukritisch eingestuft werden. Die meisten dieser Taten werden von neoparamilitärischen Gruppen begangen oder tragen deren Handschrift. Diese behaupten, die Interessen der Bergbaufirmen und anderer Wirtschaftssektoren der Region zu verteidigen. So wurde beispielsweise bereits letzten September Néstor Iván Martínez, Vertreter einer afrokolumbianischen Gemeinde ermordet, kurz nachdem er von einer neoparamilitärischen Gruppe bedroht worden war. Er hatte sich gegen die Expansion der Kohlegruben der amerikanischen Bergbaufirma Drummond eingesetzt.

    Aldemar Parra war ein Mitglied der Gemeinde El Hatillo, einer ländlichen Gemeinde die seit 2010 mit drei Bergbaufirmen in einen langwierigen Zwangsumsiedlungsprozess verstrickt ist. Er war mit mehreren führenden GemeindevertreterInnen verwandt, die sich kritisch zu einem kürzlich von den Bergbaufirmen vorgeschlagenem Umsiedlungsplan geäußert hatten. Seit 2014 berichtete die Gemeinde über eine steigende Zahl an sicherheitsrelevanten Vorfällen wie beispielsweise Drohungen gegen Mitglieder der Gemeinde durch Flugblätter, SMS oder Telefonanrufe. Seit September 2016 berichteten Einwohner von El Hatillo, dass unbekannte, bewaffnete Männer inder Dunkelheit durch die Nachbarschaft ziehen. Die Verurteilung des Mordes an Aldemar Parra durch die Kohleunternehmen Prodeco und Drummond ist ein erster Schritt, aber es sind weitreichendere Maßnahmen notwendig, um die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in Cesar effektiv einzudämmen.

    Wir fordern die kolumbianische Regierung auf:

    • den Mord an Aldemar Parra García nicht als Einzelfall zu betrachten, sondern ihn im Zusammenhang mit der Welle an Einschüchterungen und Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in Cesar zu untersuchen und
    • in Übereinstimmung mit dem Friedensabkommen effektiv gegen Mitglieder aller illegalen bewaffneten Gruppen, die in der Bergbauregion Cesar agieren, vorzugehen und sie strafrechtlich zu verfolgen.

    Wir fordern die Bergbaufirmen auf:

    • sich öffentlich von den neoparamilitärischen Gruppen zu distanzieren, die behaupten im Interesse der Firmen zu handeln und + sich aktiv dafür einzusetzen, dass die Sicherheit derer, die sich kritisch zu den Folgen des Bergbaus in Cesar äußern, sichergestellt wird und + nach wirksamen und gerechten Lösungen zu suchen für die von den Folgen des Bergbaus betroffene Bevölkerung in der Region. Dies vor allem im Hinblick auf die Wiedergutmachung der schweren Menschenrechtsverletzungen der jüngsten Vergangenheit, bedrohter Lebensgrundlagen sowie ungesunder und unsicherer Arbeitsbedingungen.

    Spannende Termine in diesem Jahr (english)

    4 February – Edinburgh, Scotland

    Scottish Communities Climate Action Network – Annual Gathering http://www.stopclimatechaos.org/events/scottish-communities-climate-action-network-annual-gathering

    4 February – Lisbon, Portugal

    Iberian Anti-Nuclear Conference, organized by Movimiento Iberico Anti-nuclear https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1799150683678786&id=1622320634695126

    8 Feb – London, England

    Ditch Coal Now ! A creative demonstration with voices from the front line of UK coal. By Coal Action Network, London Mining Network, Friends of the Earth. http://coalaction.org.uk/2017/01/ditch-coal-now-demonstration-08-02-17-london/

    10-17 February – ICAN Global Week of Action

    http://www.icanw.org/campaign-news/negotiations/

    13-17 February – Strasbourg, France

    Protests against the CETA’s vote at the European Parliament. (Hyperlink and announcement in progress)

    13 – 19 February – Britain

    Go Green Week – is the UK’s largest week of student climate action. In 2017 we will draw our Red Lines on our universities, colleges and banks investments in fossil fuels. https://peopleandplanet.org/events#node-65

    17 February

    Le Film : Irrintzina – Le Cri de la Generation Climat http://www.irrintzina-le-film.com/

    18 Feb – France

    BURE – Lutte contre le projet d‘enfouissement de déchets nucléaires / struggle against the project of nuclear waste (CIGEO) in france Journée de mobilisation à Bure. Plus d‘infos dans les jours qui viennent. http://vmc.camp/agenda-2/

    18-19 Feb – Germany/France

    Action days against uranium transports – Journées d‘action contre les transports nucléaires http://urantransport.de/2017/01/aktionstage-gegen-urantransporte-am-18-19-2-2017/ http://urantransport.de/wp-content/uploads/2017/01/2017-appel-action-train-uranium.pdf

    19 Feb – Hambacher Forest, Germany

    Forest walk & Red Lines human chain http://hambachforest.blogsport.de/

    4 March – Amsterdam, NL

    Third Climate Action Conference 2017 https://www.facebook.com/CoalitieKlimaatactie2017/

    4 March – Nijmegen, NL

    Reclaim the Seeds 2017 https://www.indymedia.nl/node/36710

    5 March – Encontro Nacional pela Justiça Climática, Lisbon, Portugal

    (National Climate Justice Gathering), organized by various grassroots groups (details to be announced soon, for instance at climaximo.wordpress.com )

    11 March

    Fukushima-Demo 2017 : Atommüll verhindern, bevor er entsteht (prevent atomic waste before production), Hamburg, Germany http://www.atomtransporte-hamburg-stoppen.de/2017-fukushima-demo/

    24 + 25 March

    NO TAFTA – Strategie- und Aktionskonferenz 2017 zu TTIP, CETA, TiSA & Co in der Universität Kassel, Germany http://ttip-aktionskonferenz.de/ https://www.facebook.com/TTIP-Aktionskonferenz-1593787027508612/

    25 + 26 March – ICAN campaigner meetings in New York, USA

    http://www.icanw.org/campaign-news/negotiations/

    31 March to 2 April – Göttingen, Germany

    Aufruf Frühjahrskonferenz 2017 der Anti-Atom-Bewegung http://www.contratom.de/fruehjahrskonferenz-2017/

    31 March – Netherlands

    2 April NL Climate Network Weekend http://klimaatbeweging.nl/ & https://www.indymedia.nl/event/2017/03/20/month/all/all/1

    29 April – Washington, USA

    People’s Climate Mobilization, a major march in Washington, D.C. https://350.org/april-29-2017-lets-march/

    May 5-13 Global

    Divest from Fossil Fuels(Fools) Week https://350.org/press-release/fossil-fuel-divestment-doubles-in-size-5-trillion/

    Around 25 May (Ascension Day holiday(s) in Germany) Climate camp Lusatia on tour – several days bike tour connecting places of protest in Lusatia (this year no permanent climate camp will be organized in Lusatia, Germany)

    TBD – Earth First! Summer Gathering 2017 – Britain

    http://earthfirstgathering.org/gathering.html

    TBD – Germany, France, eastern Spain and possibly Switzerland – Ecotopia Biketour Summer 2017

    https://www.ecotopiabiketour.net/2017-2

    25 June – Belgium, Netherlands, Germany.

    Réaction en Chaîne Stop Tihange – 90 km de Euroregional Chaîne humaine – Tihange – Liège – Maastricht – Aix-la-Chapelle http://www.chain-reaction-tihange.eu/en/

    5-8 July – Hamburg, Germany

    g20-protest : gipfel der globalen Solidarität – Aktion – Demonstration http://www.g20-protest.de/was-ist-geplant/

    7 & 8 July – Hamburg, Germany

    G20 summit and climate action day (7 July) to shut down Hamburg’s coal firing power plant Moorburg https://www.g20hamburg.org

    8 July to 20 Aug – France – AlterTour 2017

    http://altertour.net/

    17-23 July – Döbeln, Germany

    Anti-nuclear summer camp 2017 -Nuclear Heritage Network’s 2017 Network Gathering http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Anti-nuclear_summer_camp_2017

    27 July–31 July – Britain, near Diss in Norfolk.

    Peace News Summer Camp – Helping build a radical movement for the future by creating a living community today. http://peacenews.info/node/8581/peace-news-summer-camp-2017 http://peacenewscamp.info/home/

    12-15 Aug – somewhere in Belgium

    Summer Camp Exact date (between 10-17 Aug) and more info to be announced later

    24-29 Aug – Germany

    Action days in the Rhineland coal-field 2017 http://www.klimacamp-im-rheinland.de/en/news/

    24-29 Aug – Germany

    Aktionstage zum Thema Kohle im Rheinland http://junepa.blogsport.eu/2016/11/16/rheinland-aktionen/

    October (exact dates TBD) – Worldwide

    Reclaim Power is a collaboration between movements, local groups, networks and NGOs to strengthen the links between the climate and energy struggles. For 5 years running we have carried out as many actions in as many countries as possible against dirty, harmful energy and in support of clean, community energy. Join us! www.reclaimpower.net

    6-17 November – Bonn, Germany

    Conference of the Parties (COP 23) to the UN Convention on Climate Change (UNFCCC) will be organized by Fiji and hosted at the headquarters of the UNFCCC Secretariat in Bonn, Germany. Second Ende Gelände action http://sdg.iisd.org/events/unfccc-cop-23/

    (source: cja newsletter #3 January 2017)

    Ermordung von ALDEMAR PARRA GARCÍA

    7. Januar 2017. Ermordung von ALDEMAR PARRA GARCÍA, Kleinbauer und soziale Führungsperson der Gemeinschaft El Hatillo, Weiler La Loma, El Paso. Zentral-Cesar.

    • Vorgeschichte:

      Die Gemeinschaft El Hatillo ist eine kleinbäuerliche Gemeinschaft in der Gemeinde El Paso, Weiler La Loma, im Departement Cesar. Die 190 Familien leben seit mehreren Generationen in diesem Territorium, und sehen sich seit 2010 einem Prozess unfreiwilliger Umsiedlung gegenüber, wegen der durch die Kohlenminen verursachten Luftverschmutzung. Die Vertreter der Gemeinschaft im Umsiedlungsprozess befinden sich seit November 2016 in einer schwierigen Sicherheitslage, nachdem sie Drohungen und Anschuldigungen wegen ihrer Arbeit zur Verteidigung der Menschenrechte erhalten haben; auf Grund dieser Sicherheitslage haben sie bei der Nationalen Schutzbehörde (Unidad Nacional de Protección) Schutzmassnahmen angefordert, dieser Antrag ist noch in Bearbeitung.

    • Ereignisse:

      Am 7. Januar 2017 wurde ALDEMAR PARRA GARCÍA auf der Strasse von El Hatillo nach La Loma, im ländlichen Gebiet des Weilers La Loma der Gemeinde El Paso, ermordet. Aldemar ist ungefähr 30 Jahre alt, Vater von 3 Kindern – eines vor kurzem geboren – und ist Präsident der Vereinigung der Bienenzüchter des Cesar ASOGRACE.

      ALDEMAR ist ein Neffe des aktuellen Präsidenten des Gemeinschaftskomitees von El Hatillo (Junta de Acción Comunal), der Todesdrohungen erhalten hat. Aldemar war eine soziale Führungsperson von El Hatillo und Präsident der vor kurzem gegründeten Vereinigung der Bienenzüchter, mit der einkommensgenerierende Projekte für die Familien in El Hatillo während dem Umsiedlungsprozess umgesetzt werden sollen. Unter ihm hatte sich die Vereinigung der Bienenzüchter gestärkt, Aldemar zeichnete sich durch seine technischen Fähigkeiten aus. Am vergangenen 7. Januar, nachdem er am Morgen im Fluss Calenturitas fischen gegangen war, begab er sich am Nachmittag etwa um 15 Uhr nach La Loma, wobei ihn auf der Landstrasse zwei Männer mit Schutzhelm und auf einem roten Motorrad der Marke Discover ohne Nummernschild auf der Höhe des Punktes Mata e´ Zorra am Ortseingang von La Loma abfingen und von hinten drei Mal auf ihn schossen, was seinen sofortigen Tod verursachte. Die Täter flüchteten sofort in Richtung El Hatillo und weiter auf der Strasse Richtung Casacará. Ein Raubüberfall wird als Tatmotiv ausgeschlossen, da sämtliche Wertgegenstände unversehrt beim Opfer blieben.

      Es ist bekannt, dass das Motorrad das bei der Tat verwendet wurde, den ganzen Tag über auf der Strasse zwischen La Loma und El Hatillo hin und her fuhr. Die Führungspersonen von El Hatillo haben ebenfalls angegeben, dass dieses Motorrad auch in El Hatillo mehrfach gesehen wurde, v.a. auf den Strassen, in denen die Häuser verschiedener bedrohter Führungspersonen liegen, darunter ALMEYS MEJIA ROJAS, ALFONSO ANTONIO MARTINEZ, MARINA MARTINEZ y DIANA FONSECA.

      • Wir verurteilen und klagen die Ermordung von Aldemar öffentlich an. Wir sprechen seiner Familie und den Führungspersonen des Umsiedlungsprozesses unser tiefstes Beileid aus. Zudem fordern wir die zuständigen Behörden auf, zu handeln uns sofort zu intervenieren:
      • Das Ombudsbüro für Menschenrechte und das System für Frühwarnungen SAT fordern wir auf zu intervenieren und die Gemeinschaft zu begleiten. Die zuständigen Behörden sollen den Tathergang untersuchen und die Verantwortlichen ausfindig machen.
      • Die Generalstaatanwaltschaft fordern wir auf, eine kontextualisierte Untersuchung zu machen und die Ermordung von Aldemar Parra García juristisch aufzuarbeiten. Zudem sollen die Zuständigkeiten für die Untersuchungen wegen den Drohungen gegen die Führungspersonen von El Hatillo nach Bogotá transferiert werden.

      • Das präsidiale Menschenrechtsbüro fordern wir auf, die Untersuchungen über die Ermordung von Aldemar Parra García sowie über die Drohungen und Sicherheitsvorfälle kritisch zu begleiten, dies in seiner Rolle als zuständige Stelle für den Nationalen Aktionsplan für Unternehmen und Menschenrechte.

      • Die Nationale Schutzbehörde UNP fordern wir auf, sofort ein Feldbesuch durch den das Technische Korps für die Sammlung und Analyse von Informationen (Cuerpo Técnico de Recopilación y Análisis de Información – CTRAI) durchzuführen, um den Prozess der Risikoanalyse für die sozialen Führungspersonen von El Hatillo durch die Gruppe für Vorläufige Einschätzung (Grupo de Valoración Preliminar – GVP) und das Komitee zur Risikoevaluation und Massnahmenempfehlung (Comité de Evaluación de Riesgo y Recomendación de Medidas – CERREM) abschliessen zu können. So schnell wie möglich sollen die beantragten Schutzmassnahmen für die sozialen Führungspersonen von El Hatillo umgesetzt werden.

      Hochachtungsvoll, Die Begleitorganisationen: Pensamiento y Acción Social – PAS Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien – ASK CoMundo

    Veranstaltung: Das Hegemonieprojekt der ökologischen Modernisierung

    Veranstaltung am 8. Februar in Frankfurt am Main

    Das Versprechen der ökologischen Modernisierung besagt, dass die ökologischen Probleme gelöst werden und gleichzeitig die etablierten gesellschaftlichen Strukturen in ihrem Kern erhalten bleiben können. Die Befürworterinnen der ökologischen Modernisierung postulieren, dass Ökonomie und Ökologie, Wirtschaftswachstum und Umweltschutz nicht im Widerspruch zueinander stehen müssen.

    In den Auseinandersetzungen um die Lösung der ökologischen Krise nimmt der ökomoderne Diskurs eine dominante Stellung ein. Unter den Schlagworten Green Economy und nachhaltige Entwicklung werden ökomoderne Lösungsvorschläge – wie beispielsweise der Emissionshandel – von einer breiten Koalition durchgesetzt.

    Die sozialen Bewegungen der 1970er Jahre begriffen die ökologischen Probleme noch nicht isoliert als Umweltprobleme, sondern als systembedingt und verknüpften ihre Kritik mit einer prinzipiellen Gesellschaftskritik. Im ökomodernen Diskurs, der sich seit Anfang der 1980er Jahre etablierte, werden ökologische Probleme dagegen isoliert betrachtet, Lösungsansätze zielen vorwiegend auf technologische Innovationen. Ausgeschlossen bleibt jede grundsätzliche Kritik an der Naturbeherrschung. Bestrebungen nach einer umfassenden Transformation gesellschaftlicher Strukturen werden marginalisiert. Auch in Frankfurt prägt der ökomoderne Diskurs die Debatte um die Verantwortung für den Klimawandel und die Auswirkungen auf die Stadt. Stichworte sind hier „Green City“, „Aktiv- und Passivhaus“ etc.

    Timmo Krüger wird die Entwicklung des ökomodernen Diskurses nachzeichnen und seine Hauptthesen erläutern. In der Veranstaltung wollen wir darüber diskutieren, welche Vorstellungen bezüglich der Lösung der ökologischen Krise von welchen Akteurinnen wie verhandelt werden und auf was für eine zukünftige Gesellschaftsordnung sie zielen. Außerdem wollen wir versuchen, antagonistische Positionen zum ökomodernen Diskurs zu entwickeln.

    • Wann: Mittwoch, 8. Februar 2017, 19:00 Uhr

    • Wo: KOZ – Mertonstrasse 26-28 – 60325 Frankfurt am Main / Bockenheim

    Veranstaltet vom Referat für Verkehr und Ökologie / AStA Uni FFM & Café 2Grad (www.2grad.blogsport.de)

    KlimaCafé #14: Energienetze Volksentscheid gefährdet? So, 11.12.2016, 16h

    3 Jahre nach dem Energienetze – Volksentscheid: Kommt "Moorburg durch die Hintertür?

    Das Stromnetz hat die Stadt von Vattenfall zurückgekauft. Für das lukrative Fernwärmenetz wurde lediglich eine Kaufoption mit dem Eigentümer Vattenfall für 2019 vereinbart. Senator Kerstan hat kürzlich geäußert, der Rückkauf könne auch an der Landeshaushaltsordnung scheitern.

    Außerdem gibt es Befürchtungen es drohe eine "Moorburgtrasse 2.0": Die grün geführte Behörde für Umwelt und Energie steuere auf eine Ersatzlösung für das alte mit Kohle befeuerte Heizkraftwerk Wedel zu, bei der Vattenfalls Steinkohle-Heizkraftwerk Moorburg, das die Grünen früher bekämpft haben, an das zentrale Hamburger Fernwärmenetz angeschlossen werde. Am 12. Dezember ist eine "Richtungsentscheidung" der Vattenfall Wärme GmbH angekündigt worden bei der es um eine Elbquerung geht, allerdings (noch?) nicht zum KoKW Moorburg.

    Die Ini "Moorburgtrasse Stoppen" kündigt jedenfalls schon mal Widerstand an

    http://moorburgtrasse-stoppen.blogspot.de/2016/11/volksentscheid-respektieren-keine.html

    Begründet oder eher Verschwörungstheorie (oder Grünen – Phobie…)?

    Der Hamburger-Energietisch.de berichtet und lädt zur Diskussion

    Die Klima Cafés werden veranstaltet von http://www.gegenstromhamburg.de/

    Im http://centrosociale.de/ Sternstr. 2, U Bahn Feldstr.

    Gefangene im Hambacher-Forst-Kontext unterstützen!

    Im Hambacher Forst passiert so einiges die Tage.
    Es gibt einen Adventskalender mit täglichen Aktionen, Demos,
    Waldspaziergänge etc.!
    Doch auch auf der Waldbesetzung ist viel los und es gab diese Woche 3
    Verhaftungen! Alle 3 befinden sich nun in Untersuchungshaft.

    Nun ist es wichtig die Gefangenen zu unterstützen, denn getroffen hat es
    nun 3, gemeint sind wir alle!
    Eine Sache, die wir alle tun können, ist Briefe schreiben: Briefe,
    Texte, Bilder, all diese Dinge können den Knastalltag etwas auflockern
    und helfen, Kraft und Mut nicht zu verlieren!

    Hodei und Siao wurden am Montag verhaftet, ihnen könnt ihr an:
    eine weitere nicht identifizierte Person wurde gestern festgenommen

    ihnen könnt ihr alle über das SSK in Köln schreiben:

    SSK z.H. ABC Hodei/Siao/Unbekannt
    Salierring 37
    50677 Köln
    Germany

    mehr Infos zu den Festnahmen gibt’s auf‘m abc Blog:

    https://abcrhineland.blackblogs.org/

    Until al prisons are burnt: write letters!

    p.S: Gemeinsam geht das Briefe-Schreiben noch besser: Organisiert z.B
    Küfa’s mit Gefangenen-Schreiben! über ne finanzielle Unterstützung freut
    sich das ABC bestimmt auch sehr ;-)