Archiv für November 2011

DECEMBER 3: 1000 DURBANS FOR CLIMATE JUSTICE

GRASSROOTS GLOBAL JUSTICE ALLIANCE & LA VIA CAMPESINA NORTH AMERICA
CALL TO ACTION DECEMBER 3: 1000 DURBANS FOR CLIMATE JUSTICE!
GLOBAL WEEK OF ACTION

December 5: Via Campesina International Food Sovereignty Day to Cool Down the Earth

STOP THE 1% FROM PROFITING FROM POLLUTION!
LIFT UP COMMUNITY SOLUTIONS THAT COOL THE PLANET!

GGJ and La Vía Campesina are calling on all members and allies to mobilize on Saturday, December 3 under the banner of “1000 DURBANS FOR CLIMATE JUSTICE! STOP THE 1% FROM PROFITING FROM POLLUTION, LIFT UP COMMUNITY SOLUTIONS THAT COOL THE PLANET!”

On this day we will join social movements across the globe in creating 1000s OF DURBANS in conjunction with the social movement activities around the UN climate talks in Durban, South Africa. From November 28 – December 9, government representatives are once again gathering for the 17th Conference of Polluters, otherwise known as the United Nations Conference of Parties (COP17) on climate change.
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Gesellschaftliche Naturverhältnisse in der Krise

Veranstaltung 1.12. Frankfurt/Main

Die aktuelle Krise hat viele Erscheinungsformen. Neben der (sich erneut zuspitzenden) Krise der Ökonomie und der Staatshaushalte haben wir es
mit steigenden Nahrungsmittelpreisen, sich verschärfenden Ressourcenkonflikten, zunehmend politisierten ökologischen Krisenphänomenen (allen voran: der Klimawandel) sowie einer „Krise der staatlichen Krisenbearbeitung“ zu tun. Letztere äußert sich darin, dass sich die vielfältigen Krisenerscheinungen nicht mehr mit dem gewohnten neoliberalen Instrumentarium bearbeiten lassen, dass dieses Instrumentarium vielmehr selbst Krisen verschärfend wirkt. Die Krise ist also eine „multiple Krise“. Was aus ihr hervorgeht, kann nur angemessen begriffen werden, wenn die verschiedenen Phänomene in ihrem Zusammenhang betrachtet werden.

In der Veranstaltung wird zunächst in Anlehnung an das Konzept der gesellschaftlichen Naturverhältnisse und die politische Ökologie ein konzeptioneller Zugang zur multiplen Krise und zum Verhältnis zwischen Gesellschaft und Natur skizziert. Sodann werden aktuelle Veränderungen in den gesellschaftlichen Naturverhältnissen beleuchtet. Es wird danach gefragt, inwieweit gerade durch neue Formen der Naturaneignung die multiple Krise zu bearbeiten versucht wird. Im Zentrum stehen dabei Diskussionen über eine „green economy“, wie sie im Vorfeld der im Juni 2012 stattfindenden Rio+20-Konferenz (United Nations Conference on Sustainable Development) geführt werden.

Referent: Markus Wissen, Politikwissenschaftler an der Universität Wien

Wann: Donnerstag, 1. Dezember 2011, 19:30 Uhr
Ort: NEU – Studierendenhaus Raum K4, Uni Campus Frankfurt