Archiv für Februar 2011

DRESDEN: Info-Veranstaltung zum Klima- und Energiecamp 2011

CO2-Endlager verhindern, Klimagerechtigkeit und Energiesouveränität erkämpfen!

Montag, 7. März, 19:00 @ WIR-AG
Martin-Luther-Str. 21, Dresden-Neustadt

Film: Das Klimacamp 2006 in Großbritannien: „Reclaim Power“
Vortrag: Infos zu Klimacamps, Braunkohle und CCS in der Lausitz
Diskussion: Wie könnt ihr euch einbringen?

Flyer (pdf)

CO2-Endlager verhindern, Klimagerechtigkeit und Energiesouveränität erkämpfen!

Samstag, 26. Februar 2011, 10 bis 18 Uhr
Kunst.fabrik Cottbus, Bahnhofstraße 24a

Wie du vielleicht schon über andere Kanäle erfahren hast, planen Gruppen im Umfeld des Klima!Bewegungsnetzwerks im Sommer 2011 ein Klima- und Energiecamp in der Lausitz aufzuschlagen. Im Januar gab es bereits eine Ideen-Konferenz in Berlin, auf der wir über die inhaltlich-politische Ausrichtung debattiert haben. Dabei waren auch Vertreter_innen aus Bürgerinitiativen, die sich gegen die Verpressung von CO2 und den Aufschluss von Tagebauten wehren.

Bevor feststeht, ob und wie das Camp wirklich realisiert wird, gibt es noch viel zu tun. Wir laden dich und euch darum zu einem zweiten Vorbereitungstreffen ein, diesmal in Cottbus. Wieso Cottbus? Weil wir so die Gelegenheit haben uns vor Ort bzw. in der Region eines möglichen Camps zu treffen und die lokalen Gegebenheiten auszuchecken.

Am Sonntag, 27.2. besteht die Möglichkeit, nach Beeskow zu fahren und dort am „Flammenden Protestmarsch gegen das geplante CO2-Endlager teilzunehmen. Infos: http://www.co2-endlager-stoppen.de/home/

Wir freuen uns, wenn du und ihr nach Cottbus kommen könntest/könntet.

Bei Rückfragen einfach eine Mail an: klimagerechtigkeit_le [at] riseup.net
Weitere Infos auch hier: www.gegenstromberlin.net

Eine ausführlichere Einladung, die Infos zur Problematik von Braunkohle und CCS in der Lausitz enthält und die grobe inhaltlich-politische Ausrichtung skizziert findet sich hier.

Mit solidarischen Grüßen
KlimaGerechtigkeit Leipzig

Entschädigungszahlungen für Massenverhaftungen während der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen

Während der Proteste im Umfeld der UN-Klimakonferenz im Dezember 2009 in Kopenhagen wurden über 2000 Aktivist_innen vorbeugend verhaftet. Der Großteil der Festnahmen geschah während der Großdemonstration am Samstag aber auch während der zahlreiche anderen Aktionen im Verlauf der Verhandlungswoche. Ein dänisches Gericht hat diese Grundrechte verletzenden Maßnahmen vor knapp einem Monat als illegal eingestuft. Anlass für das gerichtliche Urteil war die Beschwerde von 250 Aktivits_innen aus Dänemark, Schweden, England und Frankreich, die von den illegalen Verhaftungen betroffen waren. Ihnen wurde vom Gericht 9000 DK (1200 Euro) Schadensersatz zugesprochen.

Falls auch Du oder jemand die/ den du kennst von den Verhaftungen betroffen war, dann melde dich bein dänischen AnwältInnen, die sich darum kümmern (unter Angabe von Name, Adresse, Nationalität, Datum/Ort/Zeitpunkt der Verhaftung). Dies gilt für alle, die verhaftet wurden, unabhängig davon, ob ihr diese vorher dem EA mitgeteilt hattet oder nicht! Die Anwälte versuchen für alle Betroffenen Entschädigungszahlungen zu erwirken.

Weitere Infos & Kontakt

Karawane zum WSF – Bamako-Dakar, 26.1.-12.2.2011

Vom 6. bis 11. Februar 2011 findet in Dakar – der Hauptstadt Senegals – das 11. Weltsozialforum statt. Das ist der Grund, weshalb ab Mitte Januar 2011 von unterschiedlichen Orten in Afrika Bus- und Autokarawanen nach Dakar aufbrechen werden.

Eine dieser Karawanen ist die „Bamako-Dakar-Karawane für Bewegungsfreiheit und selbstbestimmte Entwicklung“, zu der 200 bis 400 AktivistInnen erwarten werden, überwiegend aus (west-)afrikanischen Ländern. Geplant sind mehrere Aktionen, unter anderem gegen die EU-Grenzschutzagentur Frontex und illegale Abschiebungen von Mauretanien nach Mali. Zudem sollen an den einzelnen Stationen der Karawane politische Versammlungen mit der lokalen Bevölkerung stattfinden: Einerseits zu den Hintergründen von Flucht und Migration, exemplarisch erwähnt seien die Zerstörung kleinbäuerlicher Landwirtschaft sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf (West-)Afrika. Andererseits zur Situation von Flüchtlingen und MigrantInnen – ob in den Transitländern oder in der EU. Der genaue Zuschnitt dieser Versammlungen wird von AktivistInnen der AME zusammen mit den lokalen Vorbereitungskomitees ausgearbeitet – nicht zuletzt unter Berücksichtigung der je spezifischen Interessenlagen (so wird es im senegalesischen Kaolack eine Versammlung zu afrikanischem Feminismus und Migration geben). Die Karawane wird in erster Linie von westafrikanischen Basisinitiativen getragen, die Gesamtkoordination liegt bei der AME, der in Bamako verankerten Assoziation der Abgeschobenen Malis/Association Malienne des Expulsés. Aus Europa sind ebenfalls mehrere Gruppen und Netzwerke an der Organisation der Karawane beteiligt. Der in Europa lebende Teil unseres Netzwerk wird mit ca. 40 bis 50 Leuten dabei sein, zudem planen wir, die Karawane im Vorfeld, währenddessen und danach mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit zu begleiten. (mehr…)