Archiv für September 2010

Zwei Aktivisten der Klimakarawane in Minsk festgenommen

Repressionswelle in BelarusSolidarität und Öffentlichkeit ist wichtig!

Am 3. September 2010 begann eine umfangreiche Repressionswelle des belarussischen Staatsapparates gegen Aktivist/innen aus dem undogmatischen, anarchistischen und ökologischen Spektrum in Minsk, die sich später auch auf andere Städte ausweitete und immer noch im Gange ist. Getroffen hatte es zuerst 7 junge Personen, unter anderem einen der Aktivisten, der an der internationalen Klimakarawane im Dezember 2009 teilnahm. Sie wurden ohne Angabe von Gründen länger als die gesetzlich festgelegten 3 Tage eingesperrt. (…) Ein Ende dieser Schikanen und Gewalt gegen außerparlamentarische Aktivist/innen ist nicht in Sicht, daher ist Solidarität und Öffentlichkeit wichtig!
Schluss mit staatlichen Einschüchterungsversuchen gegen außerparlamentarische Aktivist/innen!

Weitere Informationen (Webseiten und Kontakt) …

WhatIsCop15.net is an instant archive project made by Rising Tide North America, compiling some of the incredible work of the global climate movement at and in the leadup to the 2009 UN climate summit in Copenhagen (the 15th Conference of the Parties or COP15).

This compilation of images, reports, videos, and education resources from COP 15 was made to thank those who organized for climate justice in Copenhagen and to inspire those who weren’t there to actions. Enjoy and spread the word!

Aktionstraining – SKILLS FOR ACTION

Für viele Menschen ist die Teilnahme an Aktionen des Zivilen Ungehorsams abhängig davon, dass sie die Situation, in die sie sich dabei begeben, einschätzen können:
* Was heißt es genau, eine Polizeikette zu durchfließen und wie kann mensch das am besten umsetzen?
* Wie setzt mensch sich richtig hin?
* Wie schaffen wir es, in heiklen Situationen den Überblick zu behalten und schnelle Gruppenentscheidungen zu treffen?

Aktions-Trainings sind zu einem wichtigen Bestandteil der kollektiven und individuellen Vorbereitung auf Massenaktionen des Zivilen Ungehorsams geworden. In diesen Trainings lernen die Menschen die Situationen und Szenarien einzuschätzen, sich ihrer Bedürfnisse, ihres Mutes und ihrer Ängste bewusst zu werden und daran entlang zu agieren. Durch diese Trainings werden Menschen dazu befähigt, gemeinsam und entschlossen zu handeln.

Veranstaltet Trainings in eurer Region! Wenn ihr dafür Trainer und Trainer_innen braucht, dann fragt beim Aktionstrainer_innen-Netzwerk „skills for action“ an: info[at]skills-for-action.de

Im November 2010 ins Wendland: Den Castor stoppen!

Auf einmal macht es Klick und es geht los. Der Widerstand gegen Atommülltransporte ins Wendland ist so ein Kristallisationspunkt: hier wird Energiepolitik verhandelt, der Streit um ein anderes, besseres Leben ausgetragen. Hier seid Ihr alle gefragt. (…)

Mit Hunderten, Tausenden von Menschen, die aus unterschiedlichstem politischem und sozialem Alltag kommen, werden wir am Transporttag auf die Schienenstrecke gehen. Wir sind entschlossen, massenhaft den Schotter aus dem Gleisbett zu entfernen, also die Gleise zu unterhöhlen und sie damit für den Atommüllzug unbefahrbar zu machen. Wir wählen für die Aktion einen Schienenabschnitt, an dem an diesem Tag kein Zugverkehr außer dem Castortransport stattfindet. (…)
Während der Aktion wollen wir eine Situation schaffen, die für alle daran Beteiligten transparent ist und in der die AktionsteilnehmerInnen solidarisch aufeinander achten und sich unterstützen. Um auf die Strecke zu kommen, werden wir gemeinsam Polizeiabsperrungen überwinden, umgehen oder durch sie hindurchfließen. Wir lassen uns nicht stoppen.
Ziel unserer Aktion ist es, die Schiene unbrauchbar zu machen, und nicht, die Polizei anzugreifen. Unser wichtigster Schutz ist die massenhafte Beteiligung, unsere Vielfalt und Entschlossenheit: Während Hunderte oder Tausende die Schottersteine entfernen, werden andere durch den Einsatz körperschützender Materialien die Schotternden schützen. Wir bleiben so lange auf der Schiene, bis diese unbefahrbar ist.

Das Klima!Bewegungsnetzwerk unterstützt die Absichtserklärung.

We also shouted PUSH! – Auch wir riefen PUSH!


Während der COP15 traten Stine Gry Jonassen und Tannie Nyboe als Sprecherinnen für das internationale AktivistInnen-Netzwerk Climate Justice Action in den Medien auf. Nun wird ihnen vorgeworfen persönlich verantwortlich für die Aktion „Reclaim Power“ zu sein. Vorgeworfen wird ihnen die Planung von Gewalt gegen PolizistInnen, Vandalismus, Störung der öffentlichen Ordnung und Hausfriedensbruch.

Der zentrale Beweis gegen Stine und Tannie ist, dass sie angeblich während der Demonstration mit tausenden Demonstrierenden am 16. Dezember 2009 in Kopenhagen „push“ vom Lautsprecherwagen gerufen haben. Die Wahrheit ist: Wir alle riefen am 16. Dezember „push!“.

Um die Absurdität der Vorwürfe hervorzuheben rufen wir dazu auf am 29. September und in den anschließenden Wochen unter dem Motto „Auch wir riefen ‚push‘! – We also shouted push!“ Aktionen durchzuführen.

Mehr unter „We also shouted push!“ und auf der Webseite des Climate Collective
Das Climate Collective braucht Unterstützung

CCS und Emissionshandel stoppen! – Aktionsdemo, 15.10.2010, Leipzig

Das internationale Bündnis Climate Justice Action solidarisiert sich mit indigenen Netzwerken aus dem globalen Süden und ruft in der Woche um den 12. Oktober international zu Aktionen gegen den klimapolitischen Alltagswahnsinn auf. In Leipzig findet deswegen am 15. Oktober anlässlich des ‘gobal day of action for climate justice’ eine Aktionsdemo statt. Dabei sollen anhand von konkreten Stationen in der Leipziger Innenstadt Fixpunkte der herrschenden Energiepolitik aufgezeigt und kritisiert werden. (mehr…)

Podiumsdiskussion:
Donnerstag, den 14. 10. 2010 um 19 Uhr im Albertina Vortragsraum, Beethoven Straße 6 Leipzig

Aktionsdemo:
Freitag, den 15. 10. 2010 Leipzig
* Treffpunkt 15:00 Kleiner Willy- Brandt- Platz am Hauptbahnhof
* Treffpunkt für Anreisende aus Berlin: 15. 10./ 12 Uhr/ Südkreuz/ Gleis 5 Abschnitt C mit Länderticket

Organisiert von Klimagerechtigkeit Leipzig und Gegenstrom Berlin

Liberate Tate (Oil on Canvas)

Tuesday (14 September) art activists from Liberate Tate staged a guerrilla art intervention in Tate Modern, covering the floor of the iconic Turbine Hall with dozens of litres of oil paint in protest at the museum taking sponsorship from BP. (mehr…)

12. Oktober 2010 – Global Day of Action for Climate Justice

System Change not Climate Change: take direct action for climate justice!

In 2009, indigenous peoples called for a global mobilisation ‘in defence of mother earth’ on October 12, reclaiming what used to be ‘Columbus Day’. In response, Climate Justice Action is coordinating a day of direct action for climate justice on October 12, 2010.

For years, many had hoped that governments, international summits, even industries and corporations could stop climate change. Today, after the disaster of Copenhagen, we are wiser. Today we know that we cannot expect UN-negotiations to solve the climate crisis for us; that the climate crisis is the inevitable outcome of a system growing infinitely; that climate justice means taking action ourselves.

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Aktionstage im rheinischen Braunkohlerevier, 15.-17. Oktober 2010

Im Rahmen des globalen Aktionstages für Klimagerechtigkeit (12. Oktober) finden vom 10.-17. Oktober weltweit Aktionen für Klimagerechtigkeit statt. In Deutschland wird ein wichtiges Ziel das rheinische Braunkohlerevier mit RWE Power als größtem CO2-Verschmutzer Europas sein.

Drei Viertel der deutschen Braunkohle wird hier zerstörerisch auf Kosten von Mensch und Umwelt abgebaut: allein die drei Braunkohlekraftwerke Frimmersdorf, Neurath und Niederaußem produzieren pro Jahr soviel CO2 wie 25 Millionen Autos. Wir wollen Sand in diesem Getriebe aus Tagebaugebieten, der Nord-Süd-Kohlebahn, Kohlekraftwerken und der Kraftwerksbaustelle Neurath sein und mittels unterschiedlichster bunter Aktionen sowie auch zivilem Ungehorsam auf die schädliche Energieproduktion von RWE aufmerksam machen.

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Call out: Create thousands of Cancuns for climate justice!

La Via Campesina calls on social movements and all people to mobilize around the world
The people create thousands of solutions to confront climate change!

Social movements from around the world are mobilizing for the 16th Conference of the Parties (COP 16) of the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) that will take place in Cancun from 29 November to 10 December 2010.
The COP 15 in Copenhagen demonstrated governments‘ incapacity to tackle the root causes of the current climate chaos. At the very last moment, the US undemocratically pushed through the so called „Copenhagen accord“, in an attempt to move the debate out of the UN and the Kyoto promises and to favor even more voluntarily free market solutions.
[…]
We call on social movements, popular organizations and all people of the world to organize on December 7, 2010, thousands of protests and actions to reject the false and market-based solutions. We declare ourselves in permanent mobilization until we defeat the big market negotiations in Cancun in December.

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