Bewegungsfreiheit und Klimagerechtigkeit als globale soziale Rechte

Mit dem Festival „gegen koloniales Unrecht, in Erinnerung an die Toten der Festung Europa“ (4. bis 6. Juni) – initiiert von der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen – soll ein praktischer Ort der Kommunikation, Vernetzung und Selbstorganisierung geschaffen werden.

Zwei Blickwinkel sollen dort eine wichtige Rolle spielen:
* Einerseits die Weiterentwicklung konkreter flüchtlings- und migrationspolitischer Kämpfe,
* andererseits gezielte Brückenschläge, etwa die Beschäftigung mit dem äußerst vielschichtigen und keineswegs eindeutigen Verhältnis zwischen Klimawandel und Flucht.

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Klimagerechtigkeit ist ein wichtiges Schlagwort. Denn zusammen mit Flucht und Migration gehört der Klimawandel zu jenen Phänomenen, welche mit Nachdruck die Frage aufwerfen, wie transnationale Organisierungsprozesse von unten – und somit globale Solidarität – im Zeitalter neoliberaler Globalisierung konkret aussehen können.

Weitere Infos zum Programm des Karawane-Festivals in Jena …
Download der Zeitschrift transact #3 (pdf) – Transnationale Organisierung & globale Solidarität: Fragen, Debatten, Interventionen // Hrsg. von Transact! // Frühling/Sommer 2010