3. Lausitzer Klima- und Energiecamp

Kein Land mehr für Kohle! – Swěte su nam naše strony!
Klimagerechtigkeit und Energiesouveränität erkämpfen!

Rohne/Rowne (Lausitz), 13.-21. Juli 2013

Zum dritten Mal wollen wir – eine Gemeinschaft von lokalen, bundesweiten und transnationalen Bürgerinitiativen, politischen Gruppen und Einzelpersonen – in der Lausitz unser Klima- und Energiecamp aufschlagen.

Nach Jänschwalde/Janšojce 2011 und Cottbus/Chóśebuz 2012 wird es diesmal in Rohne/Rowne in Sachsen stattfinden. Dieses sorbische Dorf ist nicht nur randbetroffen vom Tagebau Nochten, sondern durch den beantragten Tagebau Nochten II akut von Umsiedlung und Abbaggerung bedroht. Es steht beispielhaft für acht weitere gefährdete Dörfer mit mehr als 3000 Einwohnern in Brandenburg und Sachsen.

Sachsen und Brandenburg setzen weiterhin auf eine fossile und zentralistische Energieerzeugung, die ausschließlich den Interessen der Großkonzerne, hier vor Ort Vattenfall, dient. Dabei wird die Kohleverstromung der Bevölkerung als angeblich notwendige lange Brücke ins postfossile Zeitalter verkauft. Fakt ist, dass die Vorräte der genehmigten Tagebaue ausreichen, um die vorhandenen Kraftwerke bis zu deren Auslaufen, teilweise bis nach 2040, zu betreiben.

Mehr zum Camp unter: http://www.lausitzcamp.info/info/aufruf-zum-lausitzcamp/

„Ich bin ihnen lästig“

victor

Interview mit Victor Nzuzi zur aktuellen Repression gegen seine Person im Kongo

Wer 2008 beim Antira- und Klimacamp in Hamburg dabei war erinnert sich sicher noch an Victor Nzuzi aus dem Kongo, einen unserer wichtigsten Aktivposten in Sachen Öffentlichkeitsarbeit rund um Klimawandel, Landwirtschaft, Migration, Rohstoffausbeutung etc. Nun ist Victor akut von staatlicher Repression bedroht.

Andrea Ploeger von Afrique-Europe-Interact hat dazu ein Interview mit Victor Nzuzi geführt, das wir hier dokumentieren. (mehr…)

RWE unplugged – dem Energieriesen auch 2013 den Stecker ziehen!

Für eine atom- und kohlefreie Energieversorgung – sozial, ökologisch, dezentral und selbstverwaltet

Neben ENBW, Vattenfall und Eon ist RWE einer der großen Energiekonzerne Deutschlands. Leider bedient sich der RWE Konzern bei der Stromerzeugung so ziemlich jeder Schweinerei, die mensch sich vorstellen kann (Wobei die anderen drei nicht besser sind…).
Statt Energieriesen wollen wir Energie aus 100 % erneuerbaren Quellen erzeugt in kleinen, selbstverwalteten, lokalen Einheiten.
Lasst uns gemeinsam RWE den Stecker ziehen!

Kommt am 18.04. nach Essen zur Jahreshauptversammlung von RWE.
Bereite gemeinsam mit deiner Gruppe eine eigene kreative, aktive, sitzende oder laute Aktion vor.

Alle wichtigen Infos findet ihr auf rweunplugged.blogsport.eu
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EKIB-Treffen 23. bis 24. März, Leipzig

Das Netzwerk „Energiekämpfe in Bewegung“ (EKIB) trifft sich vom 23. bis zum 24. März 2013 in Leipzig im Lesecafé der G16, Gießerstraße 16
(www.gieszer16.de).
Das Treffen beginnt am Samstag um 10:00 Uhr und endet am Sonntag, 24.3. gegen 14:00 Uhr.
Anmeldung erwünscht unter prozess-ag [ät] reclaimpower.org

Mehr Infos unter: http://ekib.blogsport.eu/

Reclaim Power Tour 2013 – Energiekämpfe in Bewegung

Aktions-Fahrradkarawane von Ost- nach Westdeutschland im Juli und August 2013 und Trampkarawane vom Südwesten ins Rheinland im August suchen Mitstreiter_innen – Denn unsere Energiewende sieht anders aus!

Neue Initiativen gegen Fracking oder CCS, Waldbesetzungen und Kohlezugblockaden im Rheinischen Braunkohlerevier, Proteste gegen Kohleimporte beim Hamburger Hafengeburtstag: Es ist ganz schön Fahrt in die Klimabewegung gekommen! Wir werden aber noch einen Gang zu legen: Mit einer großen Fahrradkarawane und einer Trampkarawane wollen wir Stationen aktueller Energiekämpfe verbinden. Losgeradelt wird nach bisherigem Stand Mitte Juli auf dem Klimacamp im Braunkohlerevier in der Lausitz. Per Anhalter sind wir Ende August ab Freiburg unterwegs. Ziel beider Karawanen sollen das Klimacamp im Rheinland (23.08.-01.09), das daran anschließende ‚Reclaim the Fields’ Camp(28.08-05.09) und die viertägigen Aktionstage während der Überschneidung beider Camps sein. Spannend soll die Tour aber auch durch die Stationen und Thematiken werden, die zwischen Start und Ziel liegen.

Hier mehr Informationen …

Keine Staatsgelder für neue Kohlekraftwerke, weder in Slowenien noch anderswo!

Die Europäische Investitionsbank bereitet gerade die Auszahlung von 440 Millionen Euro für ein neues Kohlekraftwerk in Slowenien vor und das, obwohl klar ist, dass das Projekt durch und durch von Korruption gekennzeichnet ist.
Im Aufsichtsrat der Europäischen Investitionsbank die maßgeblich mit staatlichen Mitteln aus Deutschland ausgestattet ist sitzt das Bundesfinanzministerium.

Nähere Informationen auf der Website von Bankwatch.
Der Protestbrief zweier Mitglieder des Europäischen Parlaments zum Thema findet hier.
Einige Eindrücke von Demonstrationen in Slowenien hier.

Wie Klimagerechtigkeit im CDM dem Markt geopfert wird

Dieser Kurzclip von PowerShift e.V. beschreibt, wie nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz im Clean Development Mechanism (CDM) dem Markt geopfert werden. Der CDM sollte Klimaschutz und Nachhaltige Entwicklung zusammenbringen. Stattdessen fördert er fossile Energieprojekte, große Infrastruktur (z.B. Staudämme), veraltete Industrie und fragwürdige Projekte wie Agroplantagen. Häufig liefert zusätzliche Finanzierungen für Projekte, die ohnehin entstanden wären. Gleichzeitig wird der notwendige Strukturwandel in Deutschland und anderen industrialisierten Ländern verzögert. Das bringt weder Klimaschutz noch Nachhaltige Entwicklung voran, aber wenigstens jede Menge Kohle. Konzerne erschließen sich die neue Geschäftsfelder mit heißer Luft und werden dabei von der deutschen Regierung tatkräftig unterstützt. Klimagerechtigkeit sieht anders aus.

Die Publikation „Reine Luftnummer: Nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz im Clean Development Mechanism (CDM) geht zu den verschiedenen Aspekten und Problemen mehr ins Detail.
Weitere Informationen auf „Umweltgerechtigkeit — das Blog zur Klima-, Ressourcen- & Umweltgerechtigkeit“ von PowerShift e.V.

Energiekämpfe in Bewegung bringen!

Einladung zum 3. „ Energiekämpfe in Bewegung“- Treffen am 26./27. 1.2013 im selbstverwaltenen Zentrum SubstAnZ, Frankenstraße 25a, in Osnabrück.

Das Netzwerk „Energiekämpfe in Bewegung“ (EkiB) besteht aus verschiedenen Gruppen, Organisationen, Inis und Bündnissen und setzt sich ein für eine global gerechte, demokratisch kontrollierte, soziale und ökologische Energieversorgung. Dazu müssen wir Macht- und Eigentumsfragen stellen: Wer produziert wie, wozu und zu wessen Nutzen Energie?
Bei unserem letzten Netzwerktreffen sind aus der Beschäftigung mit diesen Themen konkrete Ideen zu einer Strompreise-Kampagne und einer Fahrradkarawane zum Klimacamp im Rheinischen Braunkohlerevier hervorgegangen. An diesen Ideen wollen wir am 26. und 27. Januar weiterarbeiten.
Wichtige Aufgaben im Zusammenhang mit der Fahrradkarawane werden die Suche nach einer inhaltlichen Klammer und ihre genauere Ausgestaltung sein. Überlegt dazu bitte in euren Zusammenhängen,

  • was für euch No Goes sind,
  • welche kurz-/mittel-/langfristigen Ziele ihr bei dieser gemeinsamen Aktion hättet,
  • in welchen Strukturen ihr gern arbeiten würdet.

Beim Treffen der Arbeitsgruppe „Energiepreiskampagne“ sollen Aktionen geplant werden, um in die Debatte zu intervenieren und für ökosoziale Lösungen bei der Versorgung mit Strom, Gas, und Heizung sowie in Sachen Gebäudesanierung (mit Bezug zur Gentrifizierung) zu streiten.
Das Treffen soll außerdem auch genutzt werden um gemeinsam das bundesweite Klimacamp im Rheinland weiterzuplanen.
Damit wir beim Treffen besser planen können, überlegt zusätzlich zu den oben genannten Fragen bitte auch, wie viele Ressourcen ihr für welches der Projekte habt.
Anmeldung bis zum 20.01.2013 unter magie[at]riseup.net, damit wir wegen der Verpflegung und Unterkunft planen können. (mehr…)

Konferenz „Energiekämpfe in Bewegung“

Freitag, 09. – Sonntag, 11. November 2012
Allerweltshaus Köln (AWH) www.allerweltshaus.de

Energiekonzerne enteignen! Energieproduktion vergesellschaften! Energiekämpfe führen! – Für eine global gerechte, soziale und ökologische Energieversorgung

Energieerzeugung bedeutet noch viel zu sehr: Atom und Kohle, Großkraftwerke und Großkonzerne, Stromabklemmungen und Emissionen. E.ON, Vattenfall, EnBW und RWE sichern sich jedes Jahr Milliardengewinne. Für eine global gerechte, demokratisch kontrollierte, soziale und ökologische Energieversorgung müssen wir Macht- und Eigentumsfragen stellen: Wer produziert wie, wozu und zu wessen Nutzen Energie? Einladung zum Ausdrucken und Verteilen
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Aufruf Energiekämpfe in Bewegung

Energiekonzerne enteignen! Energieproduktion vergesellschaften! Energiekämpfe führen!

Gedanken zur Stoßrichtung
der sozial-ökologischen Bewegung

in 2013 und darüber hinaus

Mit der Logik der Großtechnologien brechen!

Energieerzeugung bedeutet in Deutschland Atom und Kohle, Großkraftwerke und Großkonzerne. E.ON, Vattenfall, EnBW und RWE sichern sich damit jedes Jahr Milliardengewinne. Kein Wunder: Um Kohle- und Atomstrom zu gewinnen, braucht man große Anlagen, die nur von Großkonzernen bereitgestellt werden können. Die Frage einer ökologischen, dezentralen und sozialen Energieversorgung ist also nicht nur eine Frage der richtigen Energieform. Vielmehr müssen hier laut und deutlich Macht- und Eigentumsfragen gestellt werden: Wer produziert wie, wozu und zu welchem/wessen Nutzen Energie? Aufruf als pdf
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