Im Rahmen des globalen Aktionstages für Klimagerechtigkeit (12. Oktober) finden vom 10.-17. Oktober weltweit Aktionen für Klimagerechtigkeit statt. In Deutschland wird ein wichtiges Ziel das rheinische Braunkohlerevier mit RWE Power als größtem CO2-Verschmutzer Europas sein.
Drei Viertel der deutschen Braunkohle wird hier zerstörerisch auf Kosten von Mensch und Umwelt abgebaut: allein die drei Braunkohlekraftwerke Frimmersdorf, Neurath und Niederaußem produzieren pro Jahr soviel CO2 wie 25 Millionen Autos. Wir wollen Sand in diesem Getriebe aus Tagebaugebieten, der Nord-Süd-Kohlebahn, Kohlekraftwerken und der Kraftwerksbaustelle Neurath sein und mittels unterschiedlichster bunter Aktionen sowie auch zivilem Ungehorsam auf die schädliche Energieproduktion von RWE aufmerksam machen.
La Via Campesina calls on social movements and all people to mobilize around the world
The people create thousands of solutions to confront climate change!
Social movements from around the world are mobilizing for the 16th Conference of the Parties (COP 16) of the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) that will take place in Cancun from 29 November to 10 December 2010.
The COP 15 in Copenhagen demonstrated governments‘ incapacity to tackle the root causes of the current climate chaos. At the very last moment, the US undemocratically pushed through the so called „Copenhagen accord“, in an attempt to move the debate out of the UN and the Kyoto promises and to favor even more voluntarily free market solutions.
[…]
We call on social movements, popular organizations and all people of the world to organize on December 7, 2010, thousands of protests and actions to reject the false and market-based solutions. We declare ourselves in permanent mobilization until we defeat the big market negotiations in Cancun in December.
Das Gericht der Stadt Kopenhagen hat heute Natasha Verco und Noah Weiss freigesprochen. Den zwei KlimaaktivistInnen wurde vorgeworfen, illegale Aktivitäten während des UN-Klimagipfels in Kopenhagen 2009 (COP15) organisiert zu haben. Doch diese Anklagepunkte konnten sich im Gericht nicht behaupten. Das Gerichtsurteil diskreditiert hingegen die gewaltsamen Methoden der Polizei während des Gipfels. Klimapolitisch engagierten Menschen wurde ihr demokratisches Recht verweigert die Klimaverhandlungen zu kritisieren.
The next Climate Justice Action meeting will be hosted at the annual meeting of Dutch Earth First!
27-29 August in Veghel, a small town in the South of Holland.
On the agenda will be the international day of action on the 12th of October. Via Campesinas call for 1000 Cacuns, and climate justice strategies in Europe. Read more …
Reflections from Bolivia on climate justice, social movements and the state
In Folge der gescheiterten COP-15 in Kopenhagen im Dezember 2009, rief Boliviens erster indigener Präsident auf zur „Weltkonferenz der Menschen zum Klimawandel und den Rechten der Mutter Erde“ (World People’s Conference on Climate Change and the Rights of Mother Earth – CMPCC).
War dies der notwendige Raum für soziale Bewegungen um zu handeln und eine Antwort auf das Scheitern der Regierungen und der UN zu geben? War es nur ein Versuch radikale Forderungen zu vereinnahmen? Ausgehend von der CMPCC in Cochabamba im April 2010, wird im Heft darüber reflektiert, was aus Bolivien und der Rolle sozialer Bewegungen im Kampf für Klimagerechtigkeit gelernt werden kann.
„Vattenfall betreibt sowohl Kohle- als auch Atomkraftwerke – beides mit der Begründung, dass es den Ausstieg aus der jeweils anderen Technologie erleichtere. Durch beide Technologien werden weltweit Menschen ausgebeutet, gesundheitlich geschädigt und ihrer Lebensgrundlage beraubt. Während der Konzern positive Bilanzen aufweist, werden globale Ungerechtigkeiten verstärkt. Gleichzeitig versucht Vattenfall sich – unter anderem mit dem Hinweis auf Gezeitenkraftwerke, die es garnicht gibt – ein grünes Image zu beschaffen.“, sagt Franziska.
Ab Freitag wird sie in der JVA Bühl eine zweiwöchige Strafhaft absitzen. Hintergrund ist eine Aktion gegen das Kohlekraftwerk Moorburg. Sie soll bestraft werden wegen einer Aktion gegen das Kohlekraftwerk Moorburg. Die mehrstündige Bauplatzbesetzung fand während des Klimacamps 2008 statt.
Besonders freut sich Franziska, wenn ihre Haft zum Anlass genommen wird Aktionen gegen Vattenfall oder Kohlekraft im allgemeinen durchzuführen. Wer den solidarischen Bezug solcher Aktionen deutlich machen will, kann die Unterstützer_innen der Aktivistin unter knast [at] riseup.net informieren und so eine gemeinsame Pressearbeit ermöglichen – gerne auch gleich mit Bildern.
Wer der Inhaftieren schreiben möchte, kann dies an folgende Adresse tun: Franziska Wittig
Justizvollzugsanstalt Karlsruhe
-Außenstelle Bühl-
Hauptstraße 94
77815 Bühl
On the 18th of August there will be a solidarity demonstration in Copenhagen to mark the trial of the first two people accused of ‚organizing‘ the protests around the COP 15. We urge everyone to spend the day or the following days on demonstrations and statements of support and solidarity – demonstration and manifestations outside Danish embassies, press work and articles – all are welcome and appreciated.
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In our view – the right to protest and everyone’s right to be heard, is an essential element in a democracy. We therefore call on everyone to show solidarity with the accused and make the criticism of the ongoing processes visible.
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The coming trials is not just about the fact that innocent people might be convicted, but about everybody’s fundamental right to demonstrate, protest, take action and organize politically. It is important that we do not sign away these rights, but continue the fight. [mehr …]
Treibhausgase entstehen an ganz verschiedenen Orten, so wie auch die ökologischen und sozialen Folgen des Klimawandels äußerst unterschiedlich ausfallen. Das „Klimaplenum Bremen“ will deshalb die Auseinandersetzungen um den Klimawandel konkretisieren.
Im heißen Sommer 2010 will sich das Klimaplenum Bremen dem Flugverkehr zuwenden. Der weltweit boomende Flugverkehr schadet dem Klima erheblich und führt zu einer wesentlichen Beschleunigung des Klimawandels. Die aus dem Flugverkehr resultierenden Kohlendioxid- Emissionen haben allein in der Europäischen Union in den letzten 15 Jahren um fast 70 Prozent zugenommen, ein weiterer Anstieg wird prognostiziert.
Bei einem Flug von Bremen nach Bangkok entstehen beispielsweise pro Passagier rund 3,2 Tonnen CO2 – nur für den Hinflug; inklusive Rückflug entstehen nahezu 6,5 Tonnen CO2. Zum Vergleich: Um die Klimaerwärmung in verträglichen Maßen zu halten, dürfte jeder Mensch weltweit im Schnitt nur zwei Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen.
Die Forderung des Klimaplenums Bremen: Shut down airport bremen! – den Flughafen Bremen dicht machen
Die Reduktion des globalen Flugverkehrs als ein kleiner, aber feiner Beitrag zur Verlangsamung des Klimawandels.
Samstag, den 21. August 2010, 11.00 Uhr
Kundgebung und Aktion am Bremer Flughafen (StraBa-Haltestelle „Flughafen“)
In August (21.-24.), people from across the UK will be converging to take back the power and Break the Royal Bank of Scotland, one of the world’s largest investor in oil, gas and coal!